UmgangmitKI.ch — World War III 2026
Eine Schweizer Informationsplattform

Wenn wir jetzt nicht handeln, werden unsere Kinder kulturell entweder amerikanisch oder chinesisch geprägt.

KI-Chatbots sind wunderbar — und für Kinder eine atemberaubende Wissensquelle, ob die Antworten nun wahr sind oder nicht. Heute schauen sie zur KI auf. Morgen entscheiden sie über die Staaten dahinter.

Derzeit dominieren vor allem KI-Assistenten aus den USA und China den Markt. Für Kinder gibt es kaum etablierte Alternativen aus der Schweiz oder Europa — dasselbe gilt für Schweizer Firmen, aber dort wird über die Frage zumindest gestritten.

Politische Forderungen und Petition

Die Schweiz braucht jetzt eine KI-Strategie zum Schutz von Kindern.

Künstliche Intelligenz entwickelt sich schneller als unsere Gesetze, Schulen und Familienstrukturen.

Wenn wir unsere Kinder, unsere Sprache und unsere kulturelle Identität schützen wollen, braucht es jetzt klare politische Leitplanken.

Unsere Forderungen

1

Schweizer Kinder zuerst

Kinder unter 15 Jahren dürfen KI-Systeme nur nutzen, wenn ein Erziehungsberechtigter nachweislich eine KI-Nutzungslizenz erworben hat. Diese Lizenz setzt einen obligatorischen Aufklärungskurs voraus — über Funktionsweise, Risiken, Datenschutz und die kognitiven Auswirkungen von KI auf Kinder. Nur wer diesen Kurs absolviert hat, darf seinem Kind Zugang zu KI-Anwendungen gewähren — zu Hause, auf privaten Geräten und in der Schule gleichermassen. Darüber hinaus dürfen in Schulen und auf staatlich geförderten Geräten ausschliesslich datenschutzkonforme und altersgerechte KI-Systeme eingesetzt werden, die strenge und überprüfbare Anforderungen an Transparenz, Datenschutz und Sprachqualität erfüllen. Nicht lizenzierte Nutzung durch Minderjährige sowie der Einsatz nicht konformer Systeme sind gesetzlich zu unterbinden und zu sanktionieren.

2

Schweizer und europäische KI fördern — und ausländische KI regulieren

Bund, Kantone und Bildungsinstitutionen setzen ausschliesslich vertrauenswürdige KI-Lösungen aus der Schweiz und Europa ein. KI-Systeme aus Drittstaaten — insbesondere aus den USA und China — werden in der Schweiz nicht als Standard zugelassen. Der direkte, unkontrollierte Zugang zu ausländischen KI-Systemen wird für alle Nutzer technisch unterbunden. Wer dennoch auf solche Systeme zugreifen will, kann dies ausschliesslich über einen explizit dafür vorgesehenen, staatlich kontrollierten Umweg tun — vergleichbar mit einem VPN-Zugang, der bewusst aktiviert, protokolliert und akzeptiert werden muss. Kein Schweizer Nutzer soll ausländische KI unbewusst oder beiläufig konsumieren. Jeder Zugriff soll eine bewusste Entscheidung sein — mit voller Kenntnis darüber, woher das System stammt, wessen Interessen es vertritt und welche Daten es sammelt.

3

KI-Kompetenz ab der Primarschule

Medienkompetenz muss die KI-Kompetenz vollständig einschliessen. Kinder sollen ab der Primarschule nicht nur lernen, wie KI technisch funktioniert, welche Daten gesammelt werden und wie Antworten kritisch geprüft werden. Sie müssen vor allem verstehen, wie KI subtil Werte, Überzeugungen und Weltbilder formt — oft ohne dass es der Nutzer bemerkt. Der Lehrplan muss explizit das Thema der kognitiven und kulturellen Manipulation durch algorithmische Systeme einschliessen: wie Wiederholung Überzeugungen festigt, wie Sprache Realität formt, wie kulturelle Einseitigkeit in KI-Antworten eingebettet sein kann und wie ausländische Interessen über scheinbar neutrale Technologie transportiert werden. Kinder, die diese Mechanismen kennen, sind keine hilflosen Opfer mehr. Sie sind mündige Nutzer. Entsprechende Lehrplaninhalte sind verbindlich, schweizweit und ab der ersten Primarschulstufe einzuführen.

4

Weiterführende KI-Mündigkeit und Kriegspsychologie ab der Sekundarstufe

Ab der Sekundarstufe wird KI-Kompetenz zur Pflichtdisziplin vertieft. Jugendliche sollen nicht nur die Grundmechanismen der Manipulation kennen — sie sollen sie analysieren, dekonstruieren und aktiv hinterfragen können. Der Unterricht umfasst: die geopolitischen Interessen hinter den grossen KI-Modellen, die wirtschaftlichen Anreize der Anbieter, die Funktionsweise von Trainingsdaten und deren kulturelle Verzerrungen, sowie praktische Übungen zur Erkennung von einseitiger Darstellung, ideologischer Einbettung und gezielter Beeinflussung durch KI-generierte Inhalte.

Darüber hinaus ist Kriegs- und Manipulationspsychologie als eigenständiges Thema in den Lehrplan aufzunehmen. Jugendliche müssen verstehen, wie psychologische Kriegsführung funktioniert — wie Wiederholung, emotionale Bindung, Vertrauensaufbau und scheinbare Neutralität als Werkzeuge der Beeinflussung eingesetzt werden. Sie müssen erkennen, dass KI nicht nur ein Werkzeug ist, sondern in geopolitischen Konflikten bewusst als Instrument der stillen Unterwerfung eingesetzt wird — genau so, wie Sun Tzu es vor 2500 Jahren beschrieben hat.

Jugendliche, die diese Schule verlassen, müssen in der Lage sein, eine KI-Antwort so kritisch zu lesen wie einen Zeitungsartikel — mit dem Bewusstsein, wer dahintersteht, was dessen Interessen sind und was möglicherweise fehlt oder verzerrt wurde.

5

Schutz und Aufklärung der älteren Generation

Kinder sind nicht die einzige verwundbare Gruppe. Die ältere Generation — Menschen ab 65 Jahren — ist einer ebenso realen, wenn auch anders gearteten Gefahr ausgesetzt. Opa und Oma sind mit KI-Sprachassistenten, Chatbots und automatisierten Informationsquellen konfrontiert, ohne je eine digitale Grundausbildung erhalten zu haben. Sie vertrauen diesen Systemen oft bedingungslos — weil sie höflich, geduldig und scheinbar allwissend sind. Weil sie an Autoritäten gewöhnt sind, denen man vertraut.

Diese Kombination aus Vertrauen, fehlender kritischer Distanz und eingeschränktem technischen Verständnis macht sie zu einem besonders effektiven Ziel für Desinformation, politische Manipulation und kulturelle Beeinflussung durch ausländische KI-Systeme.

Der Bund ist verpflichtet, niederschwellige, kostenlose und altersgerechte Aufklärungsprogramme bereitzustellen — in Gemeinden, Bibliotheken, Alterszentren und über Pro Senectute. Diese Programme müssen vermitteln: wie KI funktioniert, wie sie manipulieren kann, wie man Quellen prüft und wie man erkennt, wenn eine Antwort politisch oder kulturell gefärbt ist. Niemand soll in der Schweiz unwissend einer ausländischen Einflussmaschine ausgeliefert sein — weder mit zehn noch mit siebzig Jahren.

6

Eltern als Lernende: Monatliche KI-Aufklärung an Schulen

Schulen sind verpflichtet, Eltern einmal pro Monat zu einem zweistündigen KI-Aufklärungskurs einzuladen. Eltern werden dabei als Lernende behandelt — nicht als Empfänger eines Newsletters. Diese Kurse vermitteln praxisnah und verständlich: welche KI-Systeme ihre Kinder zu Hause und in der Schule nutzen, woher diese Systeme stammen, wessen Interessen sie vertreten, wie kognitive und kulturelle Beeinflussung im Alltag aussieht und wie Eltern zu Hause einen bewussten Umgang mit KI fördern können.

Die Kurse werden in allen vier Landessprachen angeboten. Die Teilnahme ist obligatorisch für alle Erziehungsberechtigten, deren Kinder KI-fähige Geräte nutzen — zu Hause oder in der Schule. Wer nicht teilnimmt, verliert den Anspruch auf die KI-Nutzungslizenz gemäss Forderung 1.

Die Schule wird damit nicht nur zur Bildungsstätte für Kinder — sondern zur ersten Verteidigungslinie einer informierten Gesellschaft.

7

Absoluter Datenschutz und verbindliche Qualitätsstandards für Minderjährige

Gespräche, Interaktionen und jede Form von Datenaustausch zwischen Kindern, Jugendlichen und KI-Systemen sind als höchste Schutzkategorie zu klassifizieren. Ihre Speicherung, Auswertung, Weitergabe und kommerzielle Nutzung ist vollständig, ausnahmslos und strafrechtlich bewehrt verboten.

Sprachqualität als Zulassungskriterium

KI-Sprachfunktionen dürfen Kindern nur zugänglich sein, wenn die Qualität der Schweizer Landessprachen — Deutsch, Französisch, Italienisch, Rätoromanisch — nachweislich und messbar gleichwertig zur englischen Sprachqualität desselben Systems ist. Systeme, die in Schweizer Landessprachen schlechter performen, erhalten keine Zulassung für die Nutzung durch Minderjährige.

Minderwertige Sprachqualität ist keine technische Kleinigkeit. Sie ist eine direkte Bedrohung der sprachlichen und kulturellen Identität des Kindes — und wird als solche behandelt.

Manipulationsschutz als Zulassungspflicht

Kann ein Anbieter nicht mit Sicherheit und Nachweis ausschliessen, dass sein System Manipulationstechniken einsetzt — ob bewusst oder durch Trainingsdaten bedingt — erhält dieses System keine Zulassung für Minderjährige. Der Zweifel geht ausnahmslos zugunsten des Kindes. Nicht zugunsten des Anbieters. Nicht zugunsten des Marktes.

Absolutes Profiling- und Trackingverbot

Jede Software, App, jedes Spiel und jede Plattform, die nachweislich oder potenziell von Minderjährigen genutzt wird, ist vollständig verboten, Verhaltensprofile zu erstellen — weder offen noch anonym, weder für kommerzielle noch für analytische Zwecke. Standortdaten, Nutzungsmuster, Klickverhalten, Sprachaufnahmen, Suchanfragen und jede andere Form der Verhaltensverfolgung bei Minderjährigen sind gesetzlich untersagt und strafrechtlich zu verfolgen. Auch Werbeplattformen und In-App-Werbesysteme, die auf das Verhalten von Minderjährigen zugreifen, sind vollständig verboten.

Herkunftspflicht für KI in Kinderanwendungen

Wird in einer App, einem Spiel, einer Lernplattform oder einer anderen Anwendung, die Minderjährigen zugänglich ist, KI eingesetzt, muss diese KI nachweislich auf europäischer oder schweizerischer Technologie basieren — entwickelt, trainiert und geprüft von europäischen und schweizerischen Pädagogen, Historikerinnen und Ethikerinnen. Ausländische KI-Modelle in Kinderanwendungen sind ohne Ausnahme verboten. Verstösse werden als Verstoss gegen den Schutz von Minderjährigen geahndet — nicht als blosse Datenschutzverletzung.

Rechtlicher Rahmen

Was diese Petition rechtlich ist — und was Ihre Unterschrift bewirkt.

Diese Petition stützt sich auf das Petitionsrecht der Schweizerischen Bundesverfassung (Art. 33 BV). Jede Person mit Wohnsitz in der Schweiz darf eine Petition unterzeichnen — Schweizer Staatsbürgerschaft ist nicht erforderlich, auch Minderjährige dürfen unterschreiben.

Es gibt keine vorgeschriebene Mindestzahl an Unterschriften. Anders als bei der Volksinitiative (100'000 Unterschriften) oder beim fakultativen Referendum (50'000) entsteht durch eine Petition kein automatischer Volksentscheid. Aber: Jede Petition muss von den angeschriebenen Behörden zur Kenntnis genommen werden. Bundesversammlung und Bundesrat sind verpflichtet, sie zu prüfen.

Eine grosse, sorgfältig dokumentierte Petition mit nachvollziehbaren Unterschriften hat erfahrungsgemäss Wirkung — sie zwingt zur politischen Auseinandersetzung, sie wird in Kommissionen behandelt, sie wird in Antworten zitiert. Deshalb sammeln wir nicht nur Namen, sondern vollständige Daten gemäss üblicher Schweizer Praxis: Vor- und Nachname, vollständige Adresse, E-Mail-Adresse und Datum der Unterschrift.

Was mit Ihren Daten passiert

Ihre Angaben werden gemäss revDSG (Schweizer Datenschutzgesetz, in Kraft seit 1. September 2023) verarbeitet. Wir verwenden Ihre Daten ausschliesslich für die Petition: zur Verifikation der Unterschrift und zur Übermittlung an die zuständigen Behörden zusammen mit dem Petitionstext.

Wir geben Ihre Daten nicht an Dritte weiter, verwenden sie nicht für Werbung und verkaufen sie nicht. Sie können jederzeit per E-Mail die Löschung Ihrer Unterschrift verlangen — in diesem Fall wird Ihr Eintrag innerhalb von 14 Tagen vollständig entfernt.

Petition

Jetzt Petition unterschreiben

Fordern wir gemeinsam mehr Schutz für Kinder, bessere Aufklärung und digitale Souveränität für die Schweiz.

UmgangmitKI.ch

Sachliche Aufklärung darüber, wie KI in der Gehirnmanipulation funktioniert und welche politischen und kulturellen Auswirkungen der Einsatz heutiger Technologien durch Kinder später auf unsere Gesellschaft und Wirtschaft haben kann. Inspiriert durch The Art of War von Sun Tzu — angewendet auf den heutigen Kriegsschauplatz.

Leitwerte
  • Datenschutz
  • Kinderschutz
  • Sprachqualität
  • Kulturelle Identität
  • Medienkompetenz
  • Digitale Selbstbestimmung

Die Inhalte dienen der Information und ersetzen keine pädagogische, psychologische oder rechtliche Beratung. Aussagen über Auswirkungen von KI beruhen auf aktuellen Erkenntnissen und unserer redaktionellen Einschätzung.

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